Mystery Blogger Award Nominierung

Mystery Blogger Award

Vielen Dank an Flint von Understanding helps, der mich für den

Mystery Blogger Award

nominiert hat. Bitte besuch Flint’s Blog – er schreibt sehr tiefgründige Artikel zu den Themen Beziehungen, Selbstvertrauen und- bewusstsein, Glaube und Vertrauen. Er selbst schreib über seinen Blog:

„Es braucht mehr Freundlichkeit und Verständnis in der Welt, und ich möchte helfen, dass es dazu kommt. […] und hoffe, in der Welt etwas zu bewegen“
– Flint Miller

Und ja, er bewegt etwas. Ich liebe seinen Blog, da seine Texte nicht so oberflächlich wie die anderer Blogger zu ähnlichen Themen sind. Es geht nicht nur um das Selbst, sondern immer auch um die Gefühle des Gegenübers. Das macht den Blog wirklich besonders im Gegensatz zu Blogs aus derselben Nische.

Der Mystery Blogger Award wurde von Okoto Enigma ins Leben gerufen.

Der “Mystery Blogger Award” ist ein Award für großartige Blogger mit raffinierten Posts. Ihre Blogs ziehen nicht nur in den Bann, sie inspirieren und motivieren. Sie gehören zu den Besten da draußen und verdienen jede Aufmerksamkeit, die sie kriegen. Dieser Award ist auch für Blogger, die Spaß und Inspiration im Bloggen finden und dies mit aller Liebe und Hingabe tun.
– Okoto Enigma

So sind die Regeln des Mystery Blogger Award:

  • Nenne den Schöpfer des Awards und setze einen Link auf den Blog.
  • Platziere das Award Logo oder Bild in Deinen Post.
  • Danke der Person, die Dich nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Post.
  • Erzähle Deinen Lesern 3 Dinge von Dir selbst.
  • Beantworte die Fragen des Nominierenden.
  • Nominiere selbst 10-20 Blogger.
  • Frage Deine Nominierten 5 originelle Fragen Deiner Wahl.
  • Teile 5 Links zu Deinen besten Blogposts.
  • Benachrichtige Deine Nominierten, indem Du in Ihrem Blog kommentierst.

3 Dinge über mich

  1. Ich bin eine nachdenkliche Introvertierte– ich verliere mich manchmal in meinen eigenen Gedanken. Auch brauche ich regelmäßig Zeit und Raum für mich allein, was als Mutter von 2 Söhnen nicht gerade leicht ist. Obwohl ich zurückhaltender bin als andere Personen sind Sozialkontakte kein Problem für mich. Das führt dazu, dass viele Leute, die mich nicht gut kennen, überrascht sind, dass ich mich selbst als introvertiert bezeichne. Dies liegt daran, dass der Begriff Introvertiertheit oft zu eng interpretiert wird (es gibt 4 verschiedene Ausprägungen). Man würde mich wohl heute eher als Hypersensible Persönlichkeit (HSP) bezeichnen.
  2. Wenn ich ein Fabelwesen nennen soll, das mich beschreibt, wäre es der Phönix. In mir brennt ein Feuer, an dem ich von Zeit zu Zeit selbst verbrenne und dann aus meiner eigenen Asche auferstehe, um mich neu zu erfinden. In den letzten Jahren bin ich einige Male tief gefallen, zum letzten Mal vor 3 Jahren, als ich eine Fehlgeburt hatte. Obwohl ich in diesen Zeiten zu Melancholie und trüben Gedanken neige, kämpfe ich mir immer wieder meinen Weg zurück.
  3. Ich lebe zwischen zwei Extremen – mein Verstand und meine Seele. Während mein Verstand Wissenschaftler ist, ist die Seele Künstlerin. Und während die beiden wie Engelchen und Teufelchen streiten, versuche ich die Balance zu halten und den Mittelweg zu gehen. Ein Ergebnis daraus ist dieser Blog.

Flints Fragen:

  • Welchen Einfluss möchtest Du auf die Welt haben?

Ich möchte hier nichts abgedroschenes schreiben wie „die Welt besser machen“. Aber ich glaube an Ghandis „Sei die Veränderung, die Du Dir wünscht für die Welt“. Zusätzlich fühle ich mich keinem lebenden Wesen überlegen. Daher wurde ich vor 5 Jahren Veganerin, nach 15 Jahre als Vegetarierin. Meiner Meinung nach sollte jeder aber bei sich selbst starten, bevor er mit den Fingern auf andere zeigt.

Dogmen helfen niemandem weiter. Daher versuche ich nicht, mein Umfeld zu veganisieren – mein Mann und meine Söhne sind keine Veganer und es funktioniert. Ich versuch, immer offen für alles zu sein, nicht auf Vorurteile zu hören und ein gutes Vorbild für meine Kinder zu sein. Der größte Einfluss, den ich haben kann, ist meine Söhne zu zwei selbstständig denkenden, unabhängigen jungen Männern zu erziehen, die frei von Vorurteilen sind und auch ihre softe Seite zeigen können.

Im Moment versuche ich zudem, alles unnötige Plastik zu verbannen. Einen Schritt nach dem anderen. Das Beste wäre, wenn ich dadurch Menschen in meinem Umfeld inspiriere und sie mitziehen.

Mit meiner Kunst, Design und diesem Blog möchte ich die Aufmerksamkeit auf gutes altes Handwerk lenken. Obwohl ich auch gern mit dem Computer und CAD arbeite, liebe ich die analogen Techniken. Ich wünsche mir, das Menschen Handarbeit wieder wertschätzen.

  • Was ist Deine liebste Jahreszeit und warum?

Da ich sehr empfindlich gegenüber grellem Sonnenlicht bin, bin ich im Frühling und Sommer oftmals eher depressiv und übel gelaunt. Der erste helle Sonnenschein des Jahres verpasst mir immer erstmal einen Migräneanfall. Ich liebe die Weihnachtszeit und dann auch Schnee (im Schnee Autofahren lässt mich immer „Driving home for Christmas“ summen). Aber ansonsten ist mir Schnee eigentlich zu kalt. Daher liebe ich den Herbst. Ich mag wolkige, verregnete Tage vor meinem Fenster mit Tee und einem guten Buch zu verbringen. Darüber hinaus liebe ich die Farben der Blätter und wenn sie vom Wind weggewirbelt werden. Und ich mag im Regen laufen oder lange Spaziergänge mit meinen Hunden. Die perfekte Ausrede, danach ein heißes Bad zu nehmen.

  • Wenn Du Deine Persönlichkeit mit 5 worten beschreiben müsstest, wie würdest Du das machen?

Analytisch, kreativ, sensibel, fürsorglich und tollpatschig (manchmal).

  • Was magst Du an Dir?

Ich habe in den letzten Jahren gelernt, meine Introvertiertheit wertzuschätzen. Diese Welt scheint für die Extrovertierten gemacht zu sein. Aber während Extrovertierte die Bestätigung von außen brauchen, schöpfen wir unsere Kraft von innen. Ich habe gelernt, dass mich das sogar unabhängiger macht. Und jeder findet seinen Platz in dieser Welt, denn Extrovertierte und Introvertiert ergänzen sich. Während der Extrovertierte nach Erfahrungen sucht, hinterfragt der Introvertierte die Bedeutung – eine Firma oder ein Team braucht immer beide Seiten.

Aber ich darf nicht vergessen, wieso ich all das so plötzlich gelernt habe. Bevor mein Sohn entschieden hat, mich zur Mutter zu machen, war ich sehr unsicher und stand mir eigentlich nur selbst im Weg. Ich glaube, damals war ich mir nicht mal sicher, ob ich überhaupt Kinder wollte. So hat mein Sohn das Beste aus mir gemacht.

  • Was würdest Du an Dir selbst ändern?

Im Moment würde ich gern früher aufstehen, um noch Zeit für Sport und Frühstück zu haben, bevor ich zur Arbeit muss.

Darüber hinaus wäre ich gern weniger dickköpfig. Manchmal ist es so schlimm, dass ich nicht zugeben kann, falsch zu liegen, obwohl ich es selbst schon besser weiß. Und ich wäre gern etwas romantischer veranlagt, wenigstens ein klein wenig – mal salopp gesagt, wenn Dr. Sheldon Cooper und Mr Spock ein Kind hätten, wäre es so romantisch veranlagt wie ich. Sehr hart für meinen Mann, der Romantiker in der Beziehung zu sein.

So – hier nun meine Fragen für die Nominierten:

  • Tee oder Kaffee?
  • Wer ist Dein Lieblingskünstler (also Maler, Bildhauer oder Illustrator, kein Musiker bitte)?
  • Nenne mir Dein Lieblingszitat?
  • Wenn Du in einer Welt oder Universum aus einem Buch, Film oder Game leben könntest – wo würdest Du leben und warum?
  • Gleichberechtigung – sind Männer und Frauen heute gleichberechtigt? Oder gibt es noch große Baustellen? Vielleicht besonders da, wo Du lebst?

Und nun – *Trommelwirbel* – ich nominiere für den Mystery Blogger Award:

Last but not least – meine besten Blogposts

  1. Warum Männer jetzt Röcke tragen sollten
  2. Borrowed memories – meine erste Blogparade
  3. Deine individuelle Porträtzeichnung – das perfekte Vorlagefoto finden
  4. #TBT – meine Abschlussarbeit in Modedesign
  5. Ezio Auditore da Firenze – der „Parenting done right“

Danke nochmal an Understanding helps für die Nominierung – eine sehr große Ehre für mich. Ich hoffe, auch meine Nominierten fühlen sich geehrt und haben Spaß, meine Fragen zu beantworten. Ich habe die Links mit Sorgfalt ausgewählt – alle Nominierten haben Blogs, die mich in den letzten Wochen sehr inspiriert haben oder es haben sich richtige Unterhaltungen in den Kommentarzeilen entwickelt.

 

mystery blogger award
Photo by Peter Miranda on Unsplash



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