Blogparade: 3 Dinge, die ich gerne vor dem bloggen gewusst hätte

Blogparade: 3 Dinge, die ich gerne vor dem bloggen gewusst hätte

Ich habe ein interessante Blogparade bei blogmojo gefunden und würde gerne meine 3 Dinge, deren Wissen vor dem Bloggen hilfreich gewesen wäre, beisteuern. Inzwischen kann ich doch auf einige Erfahrungen vor allem in der Selbstorganisation als Blogger beitragen. Am Ende wird es eine Zusammenfassung aller Beiträge der teilnehmenden Blogger geben. Natürlich bin ich auf diese sehr gespannt, denn ich habe noch viel zu lernen.

Auch wenn der Feed dieses Blogs noch nicht so lang ist, ich blogge nun schon eine ganze Weile. Begonnen habe ich damals mit dem Gemeinschaftsblog Hildesheim vegan mit einer früheren Freundin von mir. Da wir beide sehr naiv ans gemeinsame Bloggen gegangen sind, funktionierte die Arbeitsteilung gar nicht. Daher habe ich letztes Jahr die Zusammenarbeit beenden müssen. So wurde der Blog inzwischen auch von meiner Co-Bloggerin gelöscht.

Zeitgleich gab es auf meiner eigenen Website schon immer einen Blog, den ich mehr als Newsfeed nutzte. Aber da Hildesheim vegan ohne viel Aufwand mehr und mehr Leser gewann, bemerkte ich, dass ein gute Blog eben auch Traffic für meine Künstlerseite bringen kann. Bisher wollte mir dies allerdings noch nicht so richtig gelingen. In meiner Elternzeit startete ich einen eher privaten Blog Projekt My vegan vintage life das ebenso leicht Leser gewann wie Hildesheim vegan. Also, was habe ich aus diesen Erfahrungen gelernt.

Was hätte ich gern vorher gewusst?

  1. Der Rote Faden – sehr wichtig. Ein Blog mit einem gut umrissenen Thema wird einfacher Follower bekommen als ein wildes Sammelsurium von allen möglichen Themen. Daher haben meine privaten Blogs so einfach Leute angesprochen. My vegan vintage Life war ein Blog über den Vintage Lifestyle in veganer Form und war daher klar konzentriert auf Lifestyle, Makeup, Beauty und Mode. Hildesheim vegan drehte sich um Kochen und veggies Essen in der Region Hildesheim, aber als traditioneller Foodblog mit jeder Menge Rezepte sprach er auch Leute ausserhalb des Hildesheimer Raums an. Über meine kreative Arbeit zu schreiben ist erstmal schwierig, weil ich sehr vielseitig arbeite. Wie sieht also der rote Faden aus – die Zeit wird es zeigen. Allerdings war ein weiterer Fehler, nicht regelmäßig zu posten, denn:
  2. Die Planungskiste – Nehmt Euch Zeit, einen Plan zu machen, für möglichst jedes Detail. Der rote Faden, eine Liste von Themen, über die Ihr schreiben möchtet, in welcher Frequenz Ihr Artikel veröffentlichen wollt. Macht vor allem eine Liste mit Themen und plant Eure Artikel einige Wochen im Voraus (Redaktionsplan). So auf diese Weise könnt ihr Euch in Ruhe in den Urlaub verabschieden, Euer Blog wird in der Zeit automatisch gefüllt. Besonders, wenn Ihr mit jemandem gemeinsam bloggt, solltet Ihr festlegen, wer wann etwas postet. Dieses Problem hat in meinem Fall letztlich zum Ende von Hildesheim vegan geführt. Denn wir starteten den Blog damals aus Spaß, da wir einmal gemeinsam die Schülerzeitung unserer alten Schule gemanaget und geschrieben haben. Wird schon, dachten wir. Es endete damit, dass ich mich immer verantwortlich fühlte, regelmäßig etwas zu posten. Hingegen postet meine Co-Bloggerin über lange Zeiten nichts. Und so versuchte ich das aufzufangen. Mit dem Blog endete die Freundschaft dann entgültig – bzw. ich realisierte, dass eine wahre Freundin einen kaum so hängen lässt. Jedoch begleitet der Kampf um Struktur kreatives Arbeiten immer – ich schreibe mehr über das Planen und Organisieren kreativer Arbeit in meiner Blog Serie Kreatives Chaos.
  3. ifttt.com – Kennt Ihr dieses Tool schon? Sicher, man kann auch automatisiert von WordPress auf die wichtigsten Social media wie facebook, google+, twitter und tumblr posten. Aber gerade für Künstler sind Bildersammlungen wie instagram oder pinterest extrem wichtig. Denn ifttt.com erlaubt Euch, Regeln als „if…then“ zu hinterlegen und so alle Kanäle einfach automatisiert zu speisen. Als ich mit dem Bloggen anfing, habe ich alles immer manuell geteilt.

So, das ist meine Liste der Dinge, die ich gern vor dem Bloggen gewusst hätte. Selbstverständliche Dinge wie den Unterschied zwischen wordpress.com und wordpress.org habe ich mal außen vorgelassen – ich denke, das wird so einige Male in den Listen der anderen Blogger auftauchen. Ich bin sehr gespannt auf die Zusammenfassung dieser Blogparade. An die Blogger unter Euch – welche 3 Dinge hättet Ihr gern vorher gewusst?

3 things to know before the start

Sharing is caring - Thank you in advance.

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